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Beratungsmethodik

Ein methodisches Kernstück von BEA™ ist die von FehrAdvice & Partners AG aufgebaute Verhaltensdatenbank, in der empirisches Wissen über menschliche Verhaltensweisen und Präferenzen systematisch abgelegt wird. Ebenso innovativ ist unsere Software FABELS™, die eine methodisch korrekte und trotzdem einfache Abwicklung von experimentellen Befragungen ermöglicht.

BEA™ Verhaltensdatenbank


Die BEA™ Verhaltensdatenbank enthält empirisches Wissen über menschliche Verhaltensweisen und Präferenzen aus der verhaltensökonomischen Forschung (Behavioral Economics) der vergangenen 35 Jahre. Zusammen mit dem Institut für empirische Wirtschaftsforschung der Universität Zürich haben wir jene verhaltensökonomischen Erkenntnisse in die Datenbank eingebaut, die für unsere Klienten hilfreich sein können. FehrAdvice aktualisiert die Datenbasis täglich. Dabei bedienen wir uns aus folgenden Quellen:
  • Verhaltensökonomische Forschung (Publikationen und Forschungs-Datenbanken)
  • Ergebnisse aus Labor- und Feldversuchen
  • Eigene Forschung von FehrAdvice
  • Publizierte Fallstudien
BEA™ Datenbank

Software FABELS™ für experimentelle Befragungen


Die von FehrAdvice konzipierte Software FABELS™ ermöglicht, experimentelle Befragungen und Spiele effizient für die Anliegen unserer Kunden einzusetzen. Auf FABELS™ greifen wir zurück, wenn
  • wir annehmen, dass die vorhandenen Daten in der Verhaltensdatenbank BEA™ nicht direkt auf die Fragestellungen angewendet werden können,
  • unsere Klienten eigens für Ihre Fragestellung Daten experimentell erheben wollen,
  • für die vorhandene Fragestellung kein Datenmaterial zur Verfügung steht.
Experimente sind der Goldstandard der empirischen Wirtschaftsforschung und bilden die Grundlage für die Erforschung menschlichen Verhaltens in konkreten Entscheidungssituationen. In Experimenten treffen die Teilnehmer wirtschaftliche Entscheidungen und ermöglichen damit Einblicke in ihr Entscheidungsverhalten und in ihre Präferenzstrukturen.

Für unsere Experimente gelten folgende Richtlinien:
  • Sie werden von unseren Design-Experten entworfen und getestet.
  • Zur Steigerung der Relevanz der Ergebnisse werden finanzielle Anreizstrukturen in das Experiment integriert.
  • Traditionelle Fragebögen kommen nach der Durchführung des Experiments zur Anwendung, um die Ergebnisse des Experiments zu vertiefen.
Es wird zwischen Labor-und Feldexperimenten unterschieden:
  • Bei Laborexperimenten können alle Parameter der Umgebung sowie die Experimentbedingungen kontrolliert werden.
  • Feldexperimente werden in einer realen Umgebung mit begrenzten Kontrollmöglichkeiten durchgeführt.
  • Laborexperimente sind immer wiederholbar und besitzen in der Laborumgebung eine hohe interne Validität, jedoch möglicherweise eine niedrige externe Validität (die reduzierten Experimentbedingungen entsprechen nicht der Komplexität der Realität).
  • Die Durchführung von Laborexperimenten ist im Verhältnis zu einem Feldexperiment oft preiswerter und schneller.
Wir setzen Experimente bei folgenden Fragestellungen ein:
  • Individuelles Entscheidungsverhalten: Konsumentscheidungen, prinzipielle Entscheidungen unter Risiko (wie beispielsweise Management- oder Investitionsentscheidungen), Zahlungsbereitschaft, Leistungsbereitschaft, Framing
  • Simulation von Märkten: Marktpreise und Pricing, Börsenspiele, Wahlforschung, Produktinnovationen, öffentliche Güter, Projektgestaltung
  • Überprüfung von Gleichgewichten: neue Marktsituationen bei strategischen Fragestellungen, mögliche Verhandlungsergebnisse, Gleichgewichtspreise, Unternehmensorganisation
  • Auswirkungen: Folgen von Incentivierung auf Unternehmensproduktivität und -kultur, Personalfluktuation oder mittelfristige Lohn- und Gehaltskosten.