BEA™ Pricing-Serie (1): Am Anfang steht das Business-Experiment

Am Anfang unserer Serie zu unserem Beratungsansatz BEA Pricing™ steht die Frage aller Fragen: Was macht den Menschen glücklich und zufrieden?

BEA™ Pricing-Serie (1): Am Anfang steht das Business-Experiment

Am Anfang unserer Serie zu unserem Beratungsansatz BEA Pricing™ steht die Frage aller Fragen: Was macht den Menschen glücklich und zufrieden? Das mag simpel klingen, ist aber trotzdem nicht banal. Schliesslich ist das Erreichen und Sichern von Glück und Zufriedenheit das oberste Ziel unserer Existenz – zumindest für die meisten von uns.

Was einen allerdings glücklich macht, lässt sich nicht in wenigen Worten erklären. Jeder versteht etwas anderes darunter, Glück wird von unzähligen grösseren oder kleineren Faktoren bestimmt – dem richtigen Lebenspartner, einer ansehnlichen Karriere, einem erklecklichen Einkommen und noch vielem mehr.

Die Frage zu den Zusammenhängen von Glück und Ökonomie wurde von der Wirtschaftspsychologie lange vernachlässigt. Im Konzept des homo oeconomicus liessen sie sich schlieslich recht simpel erklären: Das Individuum ist auf seinen persönlichen Vorteil bedacht. Wenn es ihn erreicht hat, ist es auch glücklich. Und der Weg dorthin ist von rationalen Entscheidungen geprägt.

Die Behavioral Economics, die auch die theoretische Basis unserer Beratungsansätze bei FehrAdvice bilden – unter anderem des BEA Pricing™-Ansatzes – haben allerdings gezeigt, dass Menschen in einer Vielzahl von Situationen irrational agieren. Das wirkt sich natürlich auch auf das Messen von individuellem Glück aus, dem wir uns hier widmen.

Unsere Welt – und damit auch unsere Wahrnehmung von Glück und Zufriedenheit – besteht nicht nur aus einigen wenigen Variablen, sondern aus Unmengen davon. Um trotzdem valide Erkenntnissen zu erlangen, die als Basis für unternehmerische Strategien und Entscheidungen dienen, empfehlen sich Business Experimente, die auf den vorab durch eine umfangreiche Datenanalyse festgemachten relevanten Variablen basieren. Gelungene Experimente zeigen dann systematisch die Zusammenhänge dieser Variablen.

So auch beim Thema Glück und Zufriedenheit. Dazu ein theoretisches Beispiel: Wenn wir in einem Business Experiment zum Thema Zufriedenheit mit der Wohnsituation Faktoren wie Einkommen, Familienstand, Art des Wohnorts und geografische Lage als Variablen einführen, können wir auch erfahren, wie die Teilnehmer ihr Leben selbst wahrnehmen. Weiters könnten wir vielleicht sogar erkennen, was den Teilnehmern zu ihrem Glück fehlt. Oder genauer: Von welchen Faktoren die Teilnehmer glauben, dass sie ihr Glück steigern könnten.

Träumen sie von einem eigenen Haus im Grünen? Sind sie mit ihrer Mietwohnung glücklich, weil sie weniger Verantwortungen und Verpflichtungen mit sich bringt? Fühlen Sie sich von den Kreditraten für Ihre Eigentumswohnung erdrückt?

Wenn wir also Glück in Korrelation zur Wohnsituation im Rahmen eines solchen Business-Experiments abbilden, erfahren wir nicht nur, welche Faktoren die Menschen glücklicher machen. Wir erfahren auch, was passiert, wenn wir andere Faktoren addieren oder subtrahieren.

Wie sich auf Basis solcher Erkenntnisse eine nachhaltige Pricing-Strategie entwerfen lässt, werden wir in den weiteren Teilen dieser Serie zeigen.

Lesen Sie in zwei Wochen in Teil 2 unserer Serie zum Thema BEA Pricing™, wie die Einstellung des Individuums zum Geld beschaffen ist – und warum qualitative und quantitative Methoden allein nicht ausreichen, um sie zu erheben.

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